Welche YouTube Channels sich unserer Meinung nach lohnen

04/04/2016

Diesmal gibt es zuerst die wichtigsten Fakten zum Thema Tutorials im Internet und zum Abschluss dann wieder einige Fachbegriffe kurz erklärt in der Rubrik "Brocabulary".


"Wo finde ich online die besten Tipps?"

Auf www.crossfit.com findet man jede Menge guter Tutorials und Artikel. Allerdings lange nicht zu jeder Übung, die einen interessieren könnte und das Internet bietet so viel mehr Auswahl und Abwechslung, als dass man sich nur auf eine Quelle beschränken sollte.

Dass Kelly Starrett einen YouTube Channel „MobilityWOD“ hat, sollten die meisten inzwischen wissen. Da es aber inzwischen einen kostenpflichtigen Kanal auf seiner Homepage gibt, gibt es nicht mehr alle Tutorials auf seinem Channel. Wer Zeit hat kann sich allerdings mal eine ausführliche Routine von seinem Protegé Roop Shiota ansehen.

Wer eine informative Alternative sucht, dem kann ich „SmashweRx“ empfehlen. Da gibt es jede Menge kurze, informative Videos wie man Tools, wie Lacrossebälle und Flossbänder, effizienter (also fieser) einsetzen kann. Außerdem findet man ein paar Hausmittel, die dabei helfen mit den klassischen CrossFit Anpassungserscheinungen nach einem harten Workout fertig zu werden. Wer also das Gefühl hat an seinem gestälten Körper mit herkömmlichen Methoden nichts mehr erreichen zu können, was Lockern und Mobilisieren betrifft, der kann sich hier Anregungen holen für Übungen, die noch Resultate bringen (also neue Qualen für bessere Resultate).

 

Carl Paoli, der zweite bekannte Coach von San Francisco CrossFit, hat auch einen klasse Youtube Channel, wenn es darum geht seine Gymnastics Skills zu verbessern. Praktisch ist hier auch, dass man bei „Playlists“ alle Videos zu einem bestimmten Thema finden kann.

Wer hier aber schon alle Videos kennt, dem würde ich empfehlen bei Youtube mal bei „Power Monkey Fitness“ reinzuschauen. Das ist im Grunde eine ganze Bibliothek mit jeder Menge kurzer Einspieler, die jeweils eine Bewegungsdemonstration und die Eckdaten einer Übung zeigen. Allerdings ist die ganze Vielfalt momentan noch etwas ungeordnet.

 

Und wer wenig Wert auf Ambiente legt, der kann sich auch beim Channel von Dr. Quinn Henoch eine Menge abschauen. Hier findet ihr jede Menge Mobility Tutorials, aber vor allem viel hilfreiches, wenn es um richtiges Atmen und Körperspannung aufbauen beim Training geht. Die Zielgruppe ist hier zwar eher in Richtung Powerlifting ausgelegt, aber auch als Fitnesssportler kann man hier profitieren. Vor allem die älteren Tutorials befassen sich mit vielen Tests zur Fehlerfindung bei Bewegungsabläufen. Eine Menge beliebter Channels vernachlässigen die Basisübungen, bei Darkside Strength kann man nochmals das Fundament neu legen. Und ein ganz großes Plus: auch hier sind in der Rubrik „Playlists“ die Videos nach Kategorien geordnet. Man muss also nicht immer alles was geposted wurde durchscrollen, bis man das passende Video findet.
 

Du willst aber nicht zwischen Channels hin und her zappen müssen, bis du alles gefunden hast, was dich interessiert? Oder möchtest du deine Infos gerne kurz und verständlich, aber trotzdem unterhaltsam und vor allem auf Deutsch? Dann kann ich unseren eigenen Channel wärmstens empfehlen!
CrossFit Höllental ist inzwischen auch bei YouTube vertreten und wir geben uns größte Mühe, damit ihr unser Coaching jetzt auch bequem von zu Hause aus nutzen könnt.
Nützliche Tipps und verständliche Erklärungen zum Thema Gymnastics sind schon online und wir werden euch auch weiterhin regelmäßig mit Tutorials füttern, damit ihr eine Adresse habt, unter der ihr alles finden könnt, was euch hilft euer Training optimal ableisten zu können.
Wer jetzt schon Fragen oder Anregungen hat, schreibt uns einfach an, wir helfen gerne weiter.
Und natürlich freuen wir uns auch über Kommentare und Feedback.



Und zum Abschluss gibt's noch Brocabulary:

Heute geht es um Fachbegriffe für ein paar Teilbereiche von CrossFit, mit denen man häufig konfrontiert wird, die aber selten erklärt werden.

 

„Mobility“: Wenn man im CrossFit von „Mobility“ spricht, könnte man das umgangssprachlich mit “Bewegungsfreiheit” übersetzen. Damit schließt man sowohl ausreichende Elastizität von Muskeln, Sehnen und Bändern, als auch uneingeschränkten Bewegungsumfang der Gelenke aufgrund von Knochen- und Gelenkstruktur mit ein. Es geht hier also um deutlich mehr als nur „dehnen“ oder „stretchen“. Außerdem umfasst „Mobility“ nicht nur ein Gelenk, sondern kann einen ganzen Bewegungsablauf ansprechen (z.B. „Squatmobility“, also ausreichende Bewegungsfreiheit aller Körperteile, die für eine tiefe Kniebeugeposition nötig sind).

 

"Gymnastics": Damit sind alle Übungen gemeint, die mit dem eigenen Körper und ohne externe Widerstände absolviert werden. Die Übungen müssen aber nicht zwangsläufig aus einer Turndisziplin kommen. Dementsprechend gehören also Liegestütze, Klimmzüge, Situps und vieles mehr dazu, genauso wie Seilklettern und einbeinige Kniebeuge. Erschwert man diese Übungen durch zusätzliches Gewicht, spricht man natürlich immer noch von „Gymnastics“ (z.B. bei Pullups mit

Zusatzgewicht).

 

"Oly Lifting": Ist die Kurzform von „Olympic Lifting“ und schließt alle Übungen mit ein, die vom Olympischen Gewichtheben abgeleitet werden können. D.h alles was vom Bewegungsablauf einem Snatch (Olymisches Reißen) oder dem Clean & Jerk (Umsetzen und Stoßen) zugeordnet werden kann, ist im CrossFit Teil der Kategorie „Oly Lifting“.

 

"Powerlifting": Hiermit sind die großen Drei der Langhantelübungen zusammengefasst: Squat (Kniebeuge), Deadlift (Kreuzheben) und Bench Press (Bankdrücken). Und natürlich gehören auch hier wieder alle Übungen, die Abwandlungen dieser drei Hauptübungen sind, mit in die Kategorie „Powerlifting“.

Klassischerweise sind Übungen, die aus dem Bereich Oly Lifting kommen explosiv auszuführen und zeichnen sich dadurch aus, dass man aus einer stabilen Startposition über eine explosive Übergangsphase in eine neue stabile Endposition gelangt (Beispiel: Power Snatch: Stange ist am Boden (stabil) - explosives Überkopf-Reißen (instabil) - Stange wird aufrecht stehend über Kopf gehalten (stabil)). Im Powerlifting hingegen läuft der gesamte Bewegungsablauf im stabilen Zustand ab (Beispiel Deadlift: Stange liegt am Boden (stabil) - Stange wird bis zum aufrechten Stand angehoben (stabil) - Stange wird aufrecht stehend auf Hüfthöhe gehalten (stabil)).

 

Diese einfache Unterscheidung hilft auch einzuordnen, welchen Schwierigkeitsgrad die jeweiligen Übungen der gewählten Kategorie haben, da die Instabilität im Bewegungsablauf die Übungen schwieriger und dementsprechend auch gefährlicher machen.

 

 

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