Kurz, intensiv und abwechslungsreich - aber warum?

25/05/2015

Wusstet Ihr schon, dass...


 
Liebe Freundinnen und Freunde von CrossFit Höllental,


im Zusammenhang mit CrossFit habt ihr vermutlich des Öfteren den Leitsatz
"Constantly varied high intensity functional movements" gelesen. Übersetzen lässt sich das ganze natürlich recht einfach. Aber was heißt das konkret im Übertrag auf das Training und warum macht es Sinn?
Um dem auf den Grund zu gehen teilen wir den Satz in drei Teile auf.
"Constantly varied", also dauerhaft variierend, beschreibt die ständig ändernden Trainingsheinheiten, ohne einen festen Trainingsplan, der sich Woche für Woche wiederholt. Aber warum?
Sobald unser Körper immer wieder den gleichen Belastungen ausgesetzt wird, gewöhnt er sich nach und nach daran und der Trainingszeiz im Körper nimmt ab. Um also bei jedem Training einen optimalen Reiz zu setzen gleicht kein Workout dem anderen.
Ein weiterer Punkt, der zur Begründung eines dauerhaft variierenden Trainings beiträgt, ist das "Hopper"-Prinzip:
Würde man jegliche Bewegungen auf jeweils einen Zettel schreiben, alle Zettel in eine Urne werfen und aus einer beliebigen Anzahl zufällig gezogener Bewegungen ein Workout gestalten, dann sollten wir im Stande sein dieses Workout zu absolvieren. Das heißt keine Routine, keine Spezialisierung auf eine bestimmte Sportart und eben so viele unterschiedliche Bewegungserfahrungen sammeln wie nur irgendwie möglich.
Bei "...high intensity..." wird von ganz einfacher Physik ausgegangen. Die Intensität enspricht schlicht der Leistung.
I=(m
x s)/t  (Intensität = (Masse x Weg) / Zeit)
Je mehr Gewicht man über eine bestimmte Strecke pro Zeiteinheit bewegt, je größer die Distanz, über die eine bestimmte Masse in der selben Zeiteinheit bewegt wird und je schneller man ein bestimmtes Gewicht über eine bestimmte Strecke bewegt, desto höher ist die Intensität. Einem Baby den Lolli aus dem Mund ziehen hat eine niedrige Intensität, Thors Hammer aufheben hingegen sprengt die Skala.
Die Idee dahinter ist recht simpel: Je geringer die Trainingsreizsetzung, desto geringer die Anpassung des Körpers an die Belastung. Wer also beim Training Zeit und Puste hat sich über die Musik zu beschweren, gibt nicht genug Gas ;-P
"...functional movements" meint natürlich die Art der im Training gebräuchlichen Bewegungen. Im Fitnessstudio um die Ecke wird überwiegend an Geräten trainiert, die nur eine bestimmte Bewegung zulassen und zumeist eine seperierte Muskelgruppe in Anspruch nehmen; das Isolationstraining. Das Problem hierbei:
Wenn ein Muskel alleine trainiert wird, kann dieser zwar wachsen, kräftiger und ausdauernder werden. Das ist allerdings nur bei Bewegungen effektiv spürbar, die auch in etwa dem Bewegungsablauf des Trainingsgerätes ähneln, an dem der Muskel trainiert wurde. Zudem kommt, dass unterschiedliche Muskelgruppen natürlich auch nur dann gut zusammen arbeiten, wenn sie daraufhin trainiert wurden. Isolationsübungen sind also Pustekuchen, die Zauberwörter heißen "funktionelle Bewegungen". Hierbei handelt es sich um Bewegungsabläufe, die gleich oder ähnlich aus dem Lebensalltag gezogen wurden, wie beispielsweise Schwimmen und Laufen, Werfen und Springen oder eben Thors verdammten Hammer aufheben! Und warum? Na weil genau das unsere Natur ist.
Also löscht die 10 kg Curls aus eurem Gedächtnis und beginnt an eurer neuen Fitness zu arbeiten. Wir begleiten euch auf diesem Weg und lassen euch nicht im Stich.

 

 

Immer fit bleiben und niemals aufgeben!

 

Euer CrossFit Höllental-Team

 

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