Barfuß, aber mit Sohle

16/03/2015

Wusstet ihr schon, dass...

 

 
Liebe Freundinnen und Freunde von CrossFit Höllental,



jede Marke bietet einen an - mal werden sie hoch gelobt und am nächsten Tag sollen sie auf einmal ihr Geld nicht mehr wert sein. Die Rede ist vom Barfußschuh. Aber wieso schaffen es manche mit einem solchen Schuh deren Probleme zu beheben während bei anderen die Beschwerden anscheinend schlimmer werden?
Wenn man so manchem Orthopäden Glauben schenkt, dann ist das eine ganz individuelle Frage und von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Aber bevor wir nun jede Menge Geld für Einlagen und Besuche beim Orthopäden aus dem Fenster werfen, will ich euch näher bringen, wie Ihr euch eures eigenen Verstandes bedient. Denn im Grunde ist es relativ einfach.

Anatomisch gesehen ist unser Körper auf dem selben Stand, wie vor 200 000 Jahren. Gab es da Schuhe? -Nein. Also sind unsere Vorfahren wie gelaufen? -Ja, barfuß. Nein, es gab keine Teppiche, begradigten Straßen oder gar Einlagen, die man zwischen Fußsohle und Sandale gesteckt hat. Heute gibt es jedoch Zwischensohlen, die den Fuß unterstützen, Einlagen, die den Fuß noch mehr unterstützen, harte Sohlen, die ein natürliches Abrollen kaum ermöglichen, super extreme Höhenunterschiede zwischen Ferse und Vorfuß und einen ganzen Industriezweig, der geil auf euer Geld ist. Resultat: Senk-spreitz-platt-knick-gurken-nutella-Füße und eine total erschlaffte Fußsohlenmuskulatur. Doch es geht weiter, denn die Fehlhaltung wirkt sich weiter auf die Knie aus, von hier auf das Becken und schließlich auf die Wirbelsäule. Aber wie kann ich es denn schaffen, nicht nur die Symptome, sondern die tatsächliche Ursache zu bekämpfen?
Ihr solltet auf keinen Fall von heute auf morgen den ganzen Tag Barfußschuhe tragen, sondern euch in mehreren Schritten langsam umgewöhnen. Schritt eins wäre auf jeden Fall einen Schuh zu kaufen, der ein geringes Fußbett, nur eine geringe Sprengung (zur Orientierung: ein normaler Sportschuh hat eine 12 - 15 mm Sprengung und ein 9 - 12 mm Fußbett), und eine flexible Sohle besitzt. Nach einigen Wochen werden Sprengung und Fußbett erneut reduziert etc. etc.
Aber warum haben manche Menschen mit Barfußschuhen noch mehr Probleme, als zuvor? Dafür gibt es natürlich einige Gründe. Die Hauptgründe sind sicherlich zum einen, dass der Fuß nicht langsam daran gewöhnt wird, sondern die verkümmerte Muskulatur in einem über Jahre exzessiv zermürbten Fuß direkt einer Extrembelastung mit Barfußschuhen mit 0 mm Sprengung und 0 mm Fußbett ausgesetzt wird und zum anderen, dass man doch nicht ernsthaft glauben kann, dass ein Schuh von ganz alleine alle Fehlstellungen wegzaubert. Es ist ein nicht ganz kurzer Weg, den man im wahrsten Sinne gehen muss, damit sich die Probleme nach und nach verbessern und verschwinden. Man sollte jeden Tag ein paar Minuten investieren, um eine korrigierte Fußhaltung und Abrollbewegung zu automatisieren.
Bei weiteren Fragen zu diesem und anderen Themen stehen wir euch natürlich jederzeit zur Verfügung.

 

 

Immer fit bleiben und niemals aufgeben!

 

Euer CrossFit Höllental-Team

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